ProCareer.MINT ist die Förderlinie von Mentoring Hessen für Studentinnen in den MINT-Fächern. Ziel ist es Studentinnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen und ihnen einen praxisnahen Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen.

Wer kann teilnehmen?

ProCareer.MINT richtet sich an Studentinnen der Natur- und  Ingenieurwissenschaften an den hessischen Hochschulen.

  • Sie sind eine Studentin der MINT-Fächer (Bachelor, Master, Staatsexamen)
  • Sie studieren an einer hessischen Hochschule
  • Sie möchten sich auf den Übergang zum Master, zur Promotion oder auf den Berufseinstieg vorbereiten und den für Sie passenden Karriereweg finden
  • Sie sind engagiert und bereit, durchschnittlich fünf Stunden im Monat für das Mentoring und die regelmäßigen Treffen mit der Mentorin zu investieren

Mentoring

In einem One-to-One-Mentoring begleitet  jeweils eine Mentorin eine Mentee. Als Mentorinnen engagieren sich erfolgreiche Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen, die in Wirtschaft, Forschung, Verwaltung oder anderen Arbeitsbereichen tätig sind.

Das Mentoring-Programm hat eine  Laufzeit von einem Jahr und startet im Mai 2019. Es können ca. 130 Studentinnen der hessischen Hochschulen teilnehmen.

Rahmenproramm

Die Mentoring-Kooperation wird von einem Rahmenprogramm begleitet:

  • Auftaktveranstaltung mit offizieller Zusammenführung der Tandems und Mentoring-Workshops
  • Seminar für Mentorinnen zur effektiven Gestaltung der Kooperation
  • Supervision für Mentees und Mentorinnen zur punktuellen Unterstützung im Mentoring-Prozess
  • Halbzeitreflexion mit  Erfahrungsaustausch zum Mentoringprozess
  • Abschlussveranstaltung mit Verleihung der Mentoring-Zertifikate

Training und Networking

Mentoring Hessen bietet ergänzend zum Mentoring vielfältige Trainings– und Networking-Angebote. Dazu gehören Workshops, die Ihre Soft-Skills in Hinblick auf den Berufseinstieg stärken, aber auch themenbezogene Netzwerktreffen sowie Exkursionen zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Für die Workshops wird ein Kostenbeitrag von 35 Euro erhoben.

Individuelle Förderung

Die Inhalte und Ziele im Mentoring hängen von den individuellen Bedürfnissen der Mentees ab und werden zu Beginn der Kooperation gemeinsam mit der Mentorin in einer Zielvereinbarung festgelegt.

Häufige Inhalte sind:

  • Kennenlernen des Berufsalltags der Mentorin
  • Orientierung zu potentiellen Berufsfeldern
  • Unterstützung bei der Gestaltung des Studiums
  • Planung eines Auslandsaufenthalts
  • Unterstützung bei der Entscheidung für oder gegen Master bzw. Promotion
  • Vermittlung beruflicher Kontakte
  • Vorbereitung auf die Bewerbungsphase
  • Austausch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Nutzen für Mentees

  • Einblick in den Berufsalltag einer Mentorin und informeller Wissenstransfer
  • Unterstützung bei der Gestaltung von Studium und Bewerbungsphase
  • Klärung potentieller Berufsfelder
  • Orientierung zu vielfältigen Karrierewegen und -strategien
  • Unterstützung bei der Entscheidung für oder gegen Master bzw. Promotion
  • Kontakte und Austausch in einem Netzwerk von ambitionierten Frauen

Erfolgreiche Teilnahme

Zum Abschluss des Mentoring-Programms erhalten Sie ein Zertifikat, wenn Sie folgende Bedingungen erfüllt haben:

  • Zielvereinbarung zwischen Mentee und Mentorin
  • Teilnahme an mindestens zwei Veranstaltungen des Rahmenprogramms
  • Regelmäßige Treffen mit Ihrer Mentorin (ca. 6 x während der Kooperation)
  • Schriftlicher Abschlussbericht

Zur Qualitätssicherung des Programms ist außerdem die Teilnahme an der Abschlussevaluation geboten.

Die Mentorinnen erhalten ebenfalls ein Zertifikat.

Bewerben und informieren

Bewerbungen sind ab dem 1. Oktober 2018 online möglich. Die Bewerbungsfrist für das Programm 2019 endet am 1. Dezember 2018.

Im November 2018 finden an vielen hessischen Hochschulen Informationsveranstaltungen zum Angebot von Mentoring Hessen für MINT-Studentinnen statt.

Auswahlprozess

Der Auswahlprozess ist ein mehrstufiges Verfahren. Anhand der Online-Bewerbungen werden potentielle Mentees ausgewählt und zu einem Auswahlgespräch an der jeweiligen Hochschule eingeladen. Auf dieser Grundlage wird über die Aufnahme in den Matching-Prozess entschieden. Im Matching werden die Tandempaare aus Mentee und Mentorin zusammengestellt. Es besteht keine Garantie dafür, dass eine passende Mentorin gefunden wird. Deshalb kann eine endgültige Zusage für die Aufnahme in das Programm erst im April 2019 erfolgen.