Die hessischen Hochschulen setzen auf Mentoring

Mentoring Hessen wird von den fünf hessischen Universitäten und fünf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie der Hochschule Geisenheim als Hochschule neuen Typus getragen. Basis für das Verbundprojekt ist ein Kooperationsvertrag, der die Zusammenarbeit regelt. Die Karriereförderung für Frauen an den hessischen Hochschulen soll damit noch nachhaltiger und effektiver gestaltet und an die aktuellen Bedarfe angepasst werden.

Durch die Gleichstellungskonzepte ist Mentoring Hessen strukturell in den Hochschulen verankert. Außerdem haben alle elf beteiligten Hochschulen die Teilnahme für ihre Mitarbeiter*innen als interne Weiterbildung anerkannt und damit in die Hochschulstrukturen implementiert.

Kontaktpersonen an allen elf Hochschulen vertreten Mentoring Hessen vor Ort und sind Ansprechpartnerinnen für Mentees und  Mentor*innen an den Hochschulen. Sie unterstützen den Informations-, Werbe- und Auswahlprozess am Hochschulstandort und die organisatorische Abwicklung des Rahmenprogramms, der Trainings und der Networking-Veranstaltungen.

Vorteile für Hochschulen

  • Wettbewerbsvorteil und Imagegewinn durch attraktive Förderangebote von der Studentin bis zur angehenden Professorin
  • Ermutigung von Frauen zur akademischen Weiterqualifizierung (Master, Promotion, Professur)
  • kompaktes Angebot zur Qualifizierung, Begleitung und Unterstützung des weiblichen Fach- und Führungskräftenachwuchses
  • Verminderung von Studien- und Promotionsabbrüchen und Steigerung des Absolventinnen-Anteils
  • aktive Alumnae-Pflege für Absolventinnen und Wissenschaftlerinnen aller Fachrichtungen
  • Bindung von High Potentials und Qualitätssteigerung in der Nachwuchsförderung
  • Wissenstransfer und enge Vernetzung mit Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen

 

Statement

Statements

Mentoring Hessen ist ein Aushängeschild in der hessischen Förderlandschaft zur Stärkung der Karrierewege von Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft. Hochschulen, Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen stehen zusammen für die Vielfalt der Karriereoptionen von Wissenschaftlerinnen ein. Das gemeinsame Engagement trägt dazu bei, Gleichstellung zu verwirklichen, strukturelle Barrieren abzubauen und den Leistungen von Frauen mehr Sichtbarkeit zu geben. Mit diesem einmaligen Instrument werden Frauen dazu ermutigt, Führungspositionen in Wissenschaft und Wirtschaft anzustreben. Damit trägt das Projekt entscheidend zu einem gleichstellungsorientierten Kulturwandel an den Hochschulen bei und führt zu Synergien und Vernetzung über die Hochschulen hinaus.

Prof. Dr. Katharina Lorenz, Präsidentin der Justus-Liebig-Universität Gießen

 

Arbeitskreis „Mentoring Hessen an Hochschulen“

Der Arbeitskreis „Mentoring Hessen an Hochschulen“ ist das Gremium für die Gestaltung der operativen Zusammenarbeit. Die Kontaktpersonen beteiligen sich in diesem regelmäßig durchgeführten Arbeitskreis an der inhaltlichen und konzeptionellen Umsetzung des Projekts. Er bietet den Mitgliedern die Möglichkeit, sich in die Weiterentwicklung von Mentoring Hessen einzubringen und sich untereinander auszutauschen. Jede beteiligte Hochschule ist im Arbeitskreis vertreten. Die Kontaktpersonen sind Frauenbeauftragte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gleichstellungsbüros und/oder der Studienberatung. Pro Jahr finden ein bis zwei Sitzungen statt.

Ihre Ansprechpartner*innen an den hessischen Hochschulen

Dr. Margit Göttert

Frauenbeauftragte

Annemarie Eifler

Referentin Gleichstellung

Julia Baumann

Gleichstellungsbeauftragte

Patricia Hetzler

Referentin für Gleichstellung & Frauenförderung

Sabine Muth

Bibliotheksleiterin + Frauenbeauftragte

Monika Stegmann

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Stefanie Armbrecht und Julia Mohr

Büro für Chancengleichheit

Dr. Uta Zybell

Gleichstellungsbeauftragte

Leonie Alteheld

Gleichstellungsbüro, Standort Gießen

Hanna Mause

Referentin für Chancengleichheit